Denken hilft. Mittwochsandacht

Denken hilft“ – diese Floskel habe ich mir selbst schon zugesprochen, wenn die Lösung nahe lag, ich mir aber einfach nicht genügend Mühe gemacht habe, nachzudenken.

Heute ist Aschermittwoch, das Faschingstreiben legt erst mal wieder eine Pause ein und die Fastenzeit beginnt. Obwohl der Aschermittwoch kein Feiertag ist, ist er durchaus ein Tag der Besinnung, des Prüfens und des Nachdenkens.

Im Alltag kommen wir schnell in einen Modus des Funktionierens. Es wird getan, was gerade ansteht. Im Beruf erledigen wir unsere Aufgaben, achten auf Termine, erfüllen Aufträge und manchmal halten wir einfach nur durch. Auch im Privatleben arbeiten wir Dinge ab und funktionieren ohne groß darüber nachzudenken.

Denken hilft“ auch hier, um etwas zu hinterfragen, Schieflagen zu entdecken und um sich schließlich zu besinnen. In eingefahrenen Spuren fährt man zwar gut, aber neue Wege kann man durch sie nicht entdecken.

Der Apostel Paulus schreibt:

Verändert euch durch Erneuerung eures Sinnes.

Was wie ein Appell klingt und nach Leistungsdruck klingt, ist eine Einladung zum Hinschauen und Prüfen.

Ich meine, es lohnt sich, innezuhalten, sich Zeit zu nehmen, genau hinzusehen und nachzudenken über Gott und die Welt und über sich selbst. Ob im Beruf oder im privaten Alltag hilft „Denken“, Grenzen zu erkennen, Prioritäten zu setzen und Verantwortung für sich und andere bewusst zu leben.

Und dort, wo Denken Raum bekommt, kann auch Raum für Freiheit entstehen.

Roland Hacker, Referent Fachstelle Kirche und Handwerk im kda Bayern

Foto: canva.com

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