Digitale Technologien, allen voran Künstliche Intelligenz (KI), verändern unsere Gesellschaft grundlegend. Doch was für viele selbstverständlich scheint, bleibt für viele ältere Frauen eine Hürde. Der Bayerische Landesfrauenrat (BayLFR) macht in seiner aktuellen Stellungnahme deutlich: KI kann das Leben von Seniorinnen bereichern – aber nur, wenn sie konsequent mitgedacht werden.
Ob digitale Notrufsysteme, Unterstützung im Haushalt, soziale Netzwerke oder individualisierte Gesundheitsangebote, KI kann Selbstständigkeit, Sicherheit und Teilhabe im Alter stärken. Doch viele Seniorinnen erleben das Gegenteil: Sie werden übersehen, abgehängt oder fühlen sich überfordert. Altersarmut, fehlender Zugang zu Technik und mangelnde Bildungsangebote verschärfen die digitale Ungleichheit. Davon sind Frauen stärker betroffen als Männer.
Digitale Teilhabe darf keine Frage des Alters oder Einkommens sein
„Digitale Teilhabe darf keine Frage des Alters oder Einkommens sein. Seniorinnen brauchen konkrete Unterstützung, um den Anschluss an diese Technologien nicht zu verlieren und sie sollten aktiv an der Entwicklung beteiligt werden,“
betont Nina Golf, wissenschaftliche Referentin des kda und Mitglied im Fachausschuss Sozial- und Beschäftigungspolitik des BayLFR.
Chancen und Risiken klar benennen
Lesen Sie in der Stellungnahme des BayLFR zu Chancen und Risiken der KI speziell für Seniorinnen die ausführlichen Argumente sowie Empfehlungen und Forderungen für eine geschlechtergerechte und altersfreundliche KI.
KI gestalten!
Klar ist: Niemand darf im Alter ausgeschlossen werden, nur weil sie oder er offline ist. Wir brauchen digitale Lösungen, aber auch soziale Gerechtigkeit. Wir brauchen digitale Lösungen, die soziale Gerechtigkeit mitdenken und einschließen. Damit auch Seniorinnen mit ihren Erfahrungen und Bedürfnissen in der digitalen Welt sichtbar werden.
Foto: Canva.com, Branislav




