„Robomobbing“ – Neid auf die Leistung von „Kollege Roboter“? Mittwochsandacht

Der Arbeitspsychologe Dr. Florian Schweden vom Institut für Arbeitsgestaltung und Organisationsentwicklung schildert einen Fall von „Robomobbing“*: Selbstfahrende Roboter eines Logistikunternehmens wurden von menschlichen Mitarbeitenden „gemobbt“, indem diese Holzpaletten als Hindernisse auf dem Boden auslegten, um die Arbeit der „Roboter-Kollegen“ zu sabotieren und diese weniger effizient ausfallen zu lassen.

Spricht daraus der Neid gegenüber der zum Teil „über-menschlichen“ Arbeitsleistung der selbstfahrenden Roboter? Oder die Angst, im direkten Vergleich mit diesen nicht die erforderliche Leistung erbringen zu können und deshalb irgendwann von Maschinen am eigenen Arbeitsplatz verdrängt zu werden?
Wird aus „Mobbing zwischen Kollegen“ nun stattdessen ein „Mobbing zwischen Mensch und Maschine/Roboter“?

Natürlich haben wir Menschen oft ein „ungutes Gefühl“ oder gar Existenzängste, wenn immer mehr Maschinen eingesetzt werden. Neben den für uns Menschen gefährlichen oder ungeliebten Arbeiten werden auch die von uns gerne ausgeführten Tätigkeiten inzwischen oft ungefragt von „Kollege Roboter“ oder „Kollege KI“ übernommen.

Kann Gott hier meine Bedenken und Ängste verstehen? Kann ich ihm meine Sorgen anvertrauen
und ihn um seinen Beistand und seine Hilfe bitten?

Wirf deine Last ab, übergib sie dem HERRN; er selber wird sich um dich kümmern! Niemals lässt er die im Stich, die ihm die Treue halten.

Psalm 55,23 Gute Nachricht Bibel 2018

Ich möchte die Gewissheit haben, Gott an meiner Seite zu wissen – auch in meinem Arbeitsalltag in dem sich gerade so viel so schnell verändert – mit all meinen Sorgen, Problemen und Ängsten …

Ruth Kugler, Schweinfurt

Foto: Canva.com

* BR24 vom 22.02.26

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