Sommer – Sonne(nblumen) – Hoffnung. Mittwochsandacht

Eigentlich ist mir und vielen anderen Menschen nicht nach Sommer – Sonne und Entspannung zu Mute. Nach der vergangenen letzten Juliwoche hat mich dieses Bild vom Windrad im Sonnenblumenfeld freundlich gestimmt. Es vermittelt Kraft, Mut und Hoffnung.

In der besagten Woche war ich auf mehreren Demonstrationen von Belegschaften, die um ihren Arbeitsplatz und letztendlich ihre Existenz kämpfen. Menschen, die mit viel Engagement, Professionalität und Hingabe hochwertigste und modernste Produkte fertigen. Ihnen haben wir Technologien zu verdanken die Menschen zueinander bringen, die es ermöglichen, dass Kraftfahrzeuge und die Bahn fahren und das Flugzeug fliegen kann.

Den Menschen in diesen Betrieben wird momentan gesagt: „Unsere Produkte sind nicht wettbewerbsfähig und ihr seid es auch nicht mehr…“ Eigentlich eine ausweglose Situation. Die Demos verliefen ruhig, konzentriert und entschieden. Folgende Botschaft habe ich wahrgenommen: Wir kämpfen um unsere Arbeitsplätze, so wie wir auch unsere Arbeit erledigen: zuverlässig – treu – professionell.

Ein Bibelwort beschreibt diese beeindruckende Haltung.

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit

2. Timotheus 1,7

Gerne möchte ich das kraftvolle Wort der Bibel mit obigem Bild verbinden. Die Kraft die uns Gott auch in aussichtslosen Situation gibt, spiegelt sich im Windrad wieder. Die Weite des Himmels ist ein Bild für die Liebe; auch der Liebe, Treue und Hingabe der Industriearbeiter*innen zu ihrer Tätigkeit und ihren Familien.

Der Himmel ist ein Bild für die grenzenlose Liebe Gottes zu uns. Die sich im Wind wiegenden Sonnenblumen stehen für Besonnenheit und Hoffnung. Das Besondere dieser wunderbaren Blume ist, dass sie ihr Gesicht immer nach dem Sonnenstand ausrichten, sich direkt von der Sonne inspirieren lassen und dadurch aufrecht bleiben Diese aufrechte Haltung habe ich letzte Woche bei den vielen 1000enden Demonstrierenden wahrgenommen.

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit

2. Timotheus 1,7

Dieser Zuspruch gilt allen: Den Schüler*innen die in Ferien gehen. Allen Menschen die sich, oft zusammen mit ihren Familien auf die Urlaubszeit vorbereiten. Alle jene, die trotz Sommer- und Ferienzeit an den Orten der Arbeit weiterhin präsent sind. Und allen Menschen die sich um sich selber, ihre Gesundheit, ihren Arbeitsplatz, ihre Existenz und der Existenz anderer sorgen.

Diakon Klaus Hubert, afa-Geschäftsführer und Arbeitsseelsorger kda-Regionalstelle Schweinfurt

Foto: pixabay.com, Robdwildlifephotography

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