Der „Große Bruder“

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8. November um 19:00

Welche Überwachungsmöglichkeiten eröffnet die Digitalisierung im Arbeitsleben, in Gesellschaft und Politik?

Für Arbeitnehmer, politisch engagierte Bürger und gesellschaftlich aktive Organisationen ist es wichtig, dass sie ihre Rechte ausüben können ohne Nachteile befürchten zu müssen. Dazu gehört insbesondere der Schutz der Privatsphäre und der Schutz der eigenen Daten vor dem Zugriff von Staat oder Unternehmen. Unsere Welt ist digital geworden und wir hinterlassen viele Datenspuren. Diese Daten werden ausgewertet, nicht nur im Internet zur Schaltung individualisierter Werbung. Es gibt inzwischen eine Reihe von Softwareprogramm, z.B. von Palantir oder Cambrige Analytica, bekannt geworden durch die Nutzung der Daten von rund 50 Millionen Facebooknutzern für den Wahlkampf von Donald Trump, mit denen die Auswertung von Big Data für Big Brother möglich ist. Mit den Daten können nicht nur Vorlieben beim Konsum, sondern z.B. auch gesundheitliche Daten erfasst und Persönlichkeitsprofile erstellt werden. In Silicon Valley gibt es auch schon die Idee, dass auch in Demokratien Wahlen in Zukunft überflüssig werden, da ja die Einstellungen und Wünsche der Bürger bekannt seien.

An diesem Abend wollen wir kritisch diese Folgen der Digitalisierung diskutieren.

Referentin: Sybille Ott, kda, Politologin

Foto: rawpixel / fotolia

Details

Datum:
8. November
Zeit:
19:00
Veranstaltungskategorien:
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Weitere Angaben

Anmeldung
nicht erforderlich
Teilnahmegebühr
keine

Veranstaltungsort

kda Regionalstelle München
Schwanthalerstraße 91

München, Bayern 80336 Deutschland
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Telefon:
089 | 530 73 73-7