Wir produzieren für die Tonne

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25. März um 19:00 - 27. März um 12:00

Kostenlos

Vom Umgang mit Lebensmitteln

Unser tägliches Brot gib uns heute, und was zuviel ist, geben wir der Tonne…?
Wir leben von Lebensmitteln. Aber nicht nur als Konsument: Viele Menschen arbeiten in der Produktion und Weiterverarbeitung von Lebensmitteln. Während vor vielen Jahren noch über europäische Butterberge berichtet wurde, haben die Medien aktuell das Wegwerfen, das damit verbundene „Containern“ und viele – sich immer mehr Menschen stellende – Fragen für sich entdeckt. Und jetzt fangen in den letzten Wochen auch noch junge Menschen damit an, sich auf die Straßen zu setzen um auf die Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen…

Lebensmittelindustrie ist letztlich eine Industrie, die den geltenden marktwirtschaftlichen Gegebenheiten untersteht. Produzenten, Konsumenten und Gesetzgebung haben sowohl die Möglichkeiten, als auch die Pflicht, sich mit diesem Thema auseinander zusetzen.
Aber was bedeutet es eigentlich, wenn zukünftig nicht mehr für die Tonne produziert wird? Ist aus unserer Geschichte und Tradition heraus die ständige und ausreichende Verfügbarkeit von Lebensmitteln nicht auch ein Zeichen von Wohlstand und Sicherheit, welches es zu erhalten gilt?
Führt ein Verzicht an Überproduktion nicht zwangsweise zu einem Verzicht auf Arbeitsplätzen? Ist das, was (vermehrt junge) Menschen gerade als #AufstandLastGen auf die Straße und in die sozialen Medien tragen, nur übertriebene Panikmache? Und ist nicht auch das kirchliche und oft bepredigte Bild des Paradieses ein Bild des Überflusses?
Wie also sollen wir als Gesellschaft und Kirche mit diesem Thema umgehen?

Wieso bewegt uns das Thema Lebensmittelverschwendung, welche weltweiten Folgen kann ein Ignorieren haben? Austausch mit Initiativen und Unterstützer*innen der neuen Bewegungen

Freitag 25.03.2022
bis 19.00 UhrAnreise und Abendessen
20.00 UhrBegrüßung und Vorstellungsrunde
20.15 UhrDas ist doch noch gut!
Seit wann schmeißen wir Lebensmittel weg?
Wird zu viel produziert, von wem, für wen?
Woher kommt dieses Containern? Und was
sagt eigentlich die Bibel dazu?
21.15 UhrMöglichkeiten zum informellen Austausch
Samstag 26.03.2022
9.00 UhrZwischen Romantik und Realität
Die andere Seite der Lebensmittelproduktion aus Sicht von Gewerkschaft und Beschäftigten
12.00 UhrMittagessen
15.00 UhrDie letzte Generation
Wieso bewegt uns das Thema Lebensmittelverschwendung, welche weltweiten Folgen kann ein Ignorieren haben? Austausch mit Initiativen und Unterstützer*innen der neuen Bewegungen
19.30 Uhr Einladung zur thematischen Andacht
20.00 UhrMöglichkeit zum informellen Austausch
Sonntag 27.03.2022
9.00 Uhr Nix mehr mit Tonne und so!
Die Probleme sind gelöst! Die Vision einer verantwortungsvoll mit Lebensmittel umgehenden Gesellschaft - ein Rollenspiel in verschiedenen Akten mit Ideen und Regieanweisungen für die kommenden Jahre
11.30 UhrAuswertung des Seminars
12.00 UhrEnde des Seminars

Aus aktuellem Anlass kann eine Änderung der Programmabfolge möglich sein!

Das Seminar ist bereits ausgebucht.

Foto: Getty Images

 

 

Reservierung

Tickets sind nicht verfügbar, da dieser Veranstaltung überschritten ist.

Details

Beginn:
25. März um 19:00
Ende:
27. März um 12:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

kda Regionalstelle Augsburg
Telefon:
0821 | 516242
E-Mail:
kda.augsburg@kda-bayern.de

Weitere Angaben

Anmeldung
bis 18.03.2022
Teilnahmegebühr
72 € EZ / 55 € DZ
Beginn
mit dem Abendessen
Ende
nach dem Mittagessen
Max. Teilnehmer*innen
20

Veranstaltungsort

Christl. Gästezentrum Ammerseehäuser
Ringstr. 52

Dießen am Ammersee, Bayern 86911 Deutschland