Unterrichtskonzept zum arbeitsfreien Sonntag

HEILSBRONN/NÜRNBERG. Gemeinsam mit dem Religionspädagogischen Zentrum Heilsbronn​ veröffentlicht der kda Bayern ein methodisch abwechslungsreiches Unterrichtskonzept zur Geschichte und Bedeutung des arbeitsfreien Sonntags. Es kann an (Berufs-)Schulen, im Konfirmand*innen-Unterricht oder auch in Seminaren mit Erwachsenen eingesetzt werden.

Bewusstsein für geschichtliche Wurzeln und heutige Bedeutung

Der arbeitsfreie Sonntag erscheint heute vielen als eine Selbstverständlichkeit. Dabei sind seine biblischen und historischen Wurzeln, ebenso wie seine heutige Bedeutung und rechtliche Grundlage gerade jüngeren Menschen weniger bewusst. Was unterscheidet den Sonntag eigentlich vom jüdischen Sabbat? Welche kulturellen und sozialen Funktionen erfüllt die kollektive Arbeitsruhe? Wie ist sie rechtlich abgesichert? Und warum wird in manchen Berufsfeldern sonntags gearbeitet und in anderen nicht?

Auseinandersetzung mit aktuellen Streitfragen

In Kooperation mit dem Religionspädagogischen Zentrum Heilsbronn bietet der kda Bayern ein Unterrichtskonzept an, das viele solcher Fragen beleuchtet. Es fördert das Verständnis der biblischen Quellen, der geschichtlichen Entstehung und der heutigen Praxis des Sonntagsschutzes. Insbesondere will das Konzept persönliche Bezüge zum Thema herstellen und eine Positionierung zu aktuellen Streitfragen anregen, etwa zum Thema der verkaufsoffenen Sonntagen oder zum Tanzverbot am Karfreitag.

Zusätzliche Materialien und Filme

Das Unterrichtskonzept „Der Arbeitsfreie Sonntag“ besteht aus fünf Unterrichtseinheiten, 14 Arbeitsblättern, einer PowerPoint-Präsentation und den Kurzfilmen „Was ist dein Sonntagsgefühl?“ (ver.di Nord, Erzbistum Hamburg, KDA Nordkirche / 2 min) und „Die Geschichte des arbeitsfreien Sonntags“ (kda Bayern / 4 min). Die beiden Filme sind bei den kirchlichen Medienzentralen kostenlos und ohne Anmeldung abrufbar. (Auf den hier verlinkten Filmseiten bitte rechts eine der gelisteten Medienzentralen anklicken, dann geht es zum Download.)

(Foto: pisitphoto/ Getty Images via canva)

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