Gastwirtegottesdienst zum Muttertag

ENTENBERG. Der diesjährige Muttertagsausflug des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (BHG) Mittelfranken begann mit Kaffee und Kuchen im Gasthaus Kreuzer in Entenberg. Bewusst an einem Montag, da Gastronominnen und Gastronomen sonntags für Ihre Gäste da sind – auch am Muttertag. Aus diesem Anlass feierte Diakon René Steigner vom kdg – Kirchlicher Dienst im Gastgewerbe zusammen in ökumenischer Verbundenheit mit Priester Hermann Plank aus Leinburg mit fast 30 Gastronominnen und Gastronomen einen Gottesdienst in der evangelischen Kirche Entenberg.

Mutter ist immer da

Motto des Gottesdienstes war ganz im Sinne des vorangegangenen Muttertages „Mutter ist IMMER da“. Mütter nehmen einen ganz besonderen Platz in unserem Leben ein. Aber auch beruflich sind Mütter in der Gastronomie häufig zusätzlich stark eingebunden, z.B. in ihrem Familienbetrieb. Wir spürten in diesem Gottesdienst nach, wie es Müttern mit diesen hohen Erwartungshaltungen von Familie und Beruf geht. Die Doppelbelastung als Vollzeitmutter und Gastronomin mit entsprechenden Arbeitszeiten ist eine komplexe Aufgabenstellung. Wie ist es angesichts dieser Herausforderungen möglich, Überforderung bzw. drohendem „Ausgebrannt-sein“ zu begegnen, BEVOR es zu spät ist? Selbstoptimierung ist immer eine Möglichkeit (z.B. mehr innerfamiliäres Teamwork, strukturieren und priorisieren der Aufgaben, Pausen einplanen usw.), jedoch auf Dauer hat das vermutlich begrenzten Erfolg, da häufig hiermit nur Arbeitsverdichtung geschieht, aber keine spürbare Entlastung stattfinden.

Raum und Zeit für die Seele

Was über derartige Lösungen hinausgeht, ist das regelmäßig eingeplante Finden zu sich selbst. Das Suchen nach Ruhe, Abstand, Meditation und das Gespräch mit Gott. Nur wer aus der Hektik des Alltages ausbricht – also weg geht – kann gestärkt wieder zurückkommen. In Psalm 46 findet sich der Zuspruch: „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not… Der Herr über Himmel und Erde ist mit uns.“ Wenn es gelingt, der Seele Raum und Zeit zu geben, dann kann alles Übrige gelingen.

Gemeinsames Essen

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich alle wieder in der benachbarten Gaststätte. Eine gesellige Runde mit einem sehr leckeren Abendessen rundete diesen angenehmen Ausflugstag des BHG ab.

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