Berufstätige genossen beim Pilgern Gottes reiche Schöpfung

SCHWEINFURT. Im August setzten der kda und die afa ihr Angebot zum Pilgern auf dem Jakobusweg für Berufstätige und Interessierte auf dem Wegabschnitt von Gadheim bis Würzburg fort.

Raus aus dem Alltag und seinem Tempo nebst vielen Anforderungen, rein in Gottes reiche Schöpfung. „Ich freue mich auf diese Auszeit“, bemerkte eine Teilnehmerin gleich zu Beginn, „denn das ist Zeit für mich.“
Nach einem Morgenimpuls und dem Pilgersegen in der Markuskapelle in Gadheim erläuterte uns Frau Kauppert den besonderen Flügelaltar. Die Kapelle war früher eine Jakobuskapelle.

Der Weg ist das Ziel

Der abwechslungsreiche Weg durch Wald und Flur ließ uns die Natur mit allen Sinnen genießen. Ab Unterdürrbach ging es über einen steilen Anstieg und Stufen hinauf zur „Steinburg“ bei Würzburg. Von dort gab es nicht nur eine tolle Aussicht auf die Stadt Würzburg und dem Nebeneinander-Funktionieren von Straße, Schiene und Fluss, sondern auch einen Blick auf umliegende Stadtteile und Orte in der Ferne. Von denen drang das unterschiedliche Geläut der Kirchen auf den Berg. Das war der Übergang von der genossenen Ruhe des Waldes und der Felder auf die belebte Stadt Würzburg.

Nach einer Rast ging es dann hinunter in die Stadt. Auf dem Weg führte uns eine Teilnehmerin in ein schönes Würzburger Kleinod, eine Wohnanlage in der Ziegelau.
In der lebhaft-quirligen Stadt ging es über die Alte Mainbrücke zur Evang.-Luth. Kirche Deutschhaus. Dort bereitete uns die Mesnerin eine besondere Freude: Sie versorgte uns durstigen Pilger*innen mit einigen Flaschen Wasser zur Erfrischung. Zudem gab es in der Kirche, die am Jakobusweg liegt, einen Pilgerstempel.
Nach einer Abschlussandacht mit Segen kehrten wir zu einem Pilgerhock ein und tauschten die Erfahrungen mit und auf dem Weg aus, denn das Gehen wurde mit kleinen Übungen ergänzt.

E Ultreija – vorwärts

Schnell waren sich die Teilnehmenden einig, dass der kda und die afa die Wegstrecke im kommenden Jahr bitte weiterführen mögen. Eine Teilnehmerin schrieb im Anschluss, dass „die perfekte Planung und Begleitung ihr einen entspannten Tag mit Ein- und Ausblicken bereitete“.

Foto: kda Bayern. Pilgergruppe vor der Don-Bosco-Kirche in Würzburg

, , , ,
Vorheriger Beitrag
Sommerzeit ist Pilgerzeit
Nächster Beitrag
65 Jahre Engagement für Menschen in der Arbeitswelt – Der kda Bayern feiert Geburtstag!

Ähnliche Beiträge

Menü