Besuch in der Handwerkskammer für Mittelfranken

NÜRNBERG. Am vergangenen Mittwoch trafen Johannes Rehm und Stefan Helm in der Handwerkskammer für Mittelfranken Geschäftsführer Wolfgang Uhl. Die Vertreter des kda interessierten sich für die Situation des mittelfränkischen Handwerks und erörterten mögliche Anknüpfungspunkte für den Arbeitsbereich Handwerk und Kirche.

Aufgaben und Herausforderungen

Im Kammerbezirk Mittelfranken sind rund 21 690 Handwerksbetriebe ansässig. In ihnen sind rund 125 000 Gesellen und ca. 8 300 Lehrlinge beschäftigt. Zu den Aufgaben einer Handwerkskammer gehört u. a. das Führen der Handwerksrolle, das Berufsbildungs- und Prüfungswesen, die Wirtschaftsförderung, die Durchführung der überbetrieblichen Unterweisung, die Durchführung der Meisterkurse sowie die innere Verwaltung.
Die Auftragslage im Handwerk sei nach wie vor gut. Für die Handwerksbetriebe ist es laut Uhl schwierig, ausreichend Mitarbeitende zu gewinnen. Eine besondere Herausforderung sei die Besetzung von Lehrstellen. Weitere Themen des Gedankenaustausches waren die zunehmende Digitalisierung im Handwerk und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen für die Betriebsinhaber sowie für die Mitarbeitenden.

Gemeinsam für die Integration von Geflüchteten

Im Kammerbezirk Mittelfranken sind rund 200 Jugendliche mit Fluchtgeschichte im Handwerk beschäftigt. In der praktischen Arbeit überzeugen die Jugendlichen durch ihr Engagement. Den Anforderungen in der Berufsschule sind viele jedoch nicht gewachsen. In dieser Frage vereinbaren sich die Gesprächspartner weiter zu überlegen, wie Mitarbeitende mit Migrationshintergrund und einem entsprechenden Förderbedarf an kirchlichen Unterstützungsangeboten teilhaben können.

Titelbild: Johannes Rehm (re.) und Stefan Helm (li.) vom kda zu Besuch bei Wolfgang Uhl (Mitte) von der Handwerkskammer. (Foto: HWK Mittelfranken)

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