Filmpremiere zum Sonntagsschutz-Jubiläum

NÜRNBERG. Der freie Sonntag feiert sein 1.700jähriges Jubiläum. Pünktlich zum heutigen Jubiläum hat der kda Bayern einen animierten Kurzfilm zum Thema veröffentlicht. Darin wird erklärt, wie der Sonntag zum freien Tag wurde und weshalb das gerade heute so wichtig ist.

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Familie Sonnemann und der freie Tag

Familie Sonnemann sitzt gemeinsam beim Frühstück und unterhält sich über den Sonntag. Doch wer hat den Sonntag als freien Tag eigentlich erfunden? Dieser Frage gehen die Figuren im animierten Kurzfilm des kda Bayern nach. Sie erfahren darin, dass der Sonntag als freier Tag auf das Edikt von Kaiser Konstantin am 3. März 321 n. Chr. zurückgeht und nun seinen 1700. Geburtstag feiert. Außerdem gehen sie zurück zu seinen Wurzeln in der jüdisch-biblischen Sabbattradition und machen sich Gedanken über die Bedeutung dieses besonderen Tags für uns heute.

Jubiläum erinnert an Bedeutung des Sonntagsschutzes

Obwohl er der Sonntagsschutz gesetzlich in unserer Verfassung verankert ist, wird der oft genug im Handel und anderen Branchen wieder in Frage gestellt, nicht zuletzt aufgrund der Coronakrise. „Das Sonntags-Jubiläum ist ein guter Anlass, diesen Versuchen entgegenzutreten,“ meint Johannes Rehm, Leiter des kda Bayern. „Dabei denke ich ganz besonders an die vielen Verkäuferinnen und Verkäufer, die dasselbe Anrecht auf ihren Sonntagsfrieden haben wie andere Mitbürger und Mitbürgerinnen auch.“ Der Kurzfilm des kda macht deutlich, wie wichtig es ist, den grundgesetzlich verbrieften Sonntagsschutz nicht zu relativieren.

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