Gemeinschaft leben und Vielfalt fördern

Gemeinschaft leben und Vielfalt fördern kann als Ausdruck von Gottes universaler Einladung verstanden werden, die im aktuellen Wochenspruch zum Ausdruck kommt:

„Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.“ Lukas 13,29

Das Reich Gottes hat bereits begonnen. Und wir sind dazu aufgerufen, an ihm mitzuwirken, auch an unserem Arbeitsplatz und während unserer Arbeit. Aber wie soll das bei all den beruflichen Herausforderungen gelingen?

Eigentlich ist es ganz einfach und naheliegend, aber in der alltäglichen Umsetzung manchmal so schwer: Fast täglich begegnen wir anderen Menschen, sei es in Besprechungen, Konferenzen oder auch nur auf dem Gang, beim wichtigen informellen Austausch.

Immer dann haben wir die Möglichkeit, für eine gute Atmosphäre zu sorgen, in der alle ein offenes Ohr für die Anliegen und Interessen der anderen haben, ganz unabhängig von Position oder Herkunft. Man kann sich gegenseitig unterstützen, Ideen konstruktiv bereichern, unterschiedliche Perspektiven wirklich wertschätzen oder auch einfach mal nur die Sorgen und Nöte anhören.

So kann eine Atmosphäre entstehen, in der sich alle gehört und respektiert fühlen. Wenn das erreicht ist, ist sehr viel erreicht. Ein Ort der Begegnung und des guten Austauschs. Und vielleicht kann man ab und zu auch gemeinsam Essen gehen, denn nichts stiftet mehr Gemeinschaft als zusammen zu essen und zu trinken.

Thomas Krämer, wissenschaftlicher Referent im kda Bayern

Foto: malerapaso/Getty Images via canva

Geistliches, Führungskräfte, Arbeitsbedingungen

Meldungsarchiv

Vorheriger Beitrag
Gerichtsurteil zu Smart-Stores bestätigt: Der Sonntagsschutz ist smarter!
Nächster Beitrag
Über Mauern und Abgründe

Ähnliche Beiträge