Solidarität mit den Beschäftigten von Kennametal Widia

LICHTENAU. Der amerikanische Werkzeughersteller Kennametal Widia wird sein Werk im fränkischen Lichtenau schließen und damit 131 Beschäftigte um ihren Arbeitsplatz bringen. Diakon Roland Hacker vom kda-Bayern war beim Protestmarsch an der Seite der Beschäftigten.

Besonders tragisch dabei ist, dass die Schließung laut der IGM-Westmittelfranken wirtschaftlich nicht notwendig gewesen wäre und nur der Profitmaximierung diene. Als Reaktion auf die angekündigte Schließung kam es am 25. Juli zu einem Protestmarsch mit über 100 Demonstranten vom Werkstor bis zum Rathaus. Dort sprach Bürgermeister Uwe Reißmann zu den Beschäftigten. „Es ist ein Skandal, dass Menschen für eine kurzfristige Profitmaximierung hier ihren Arbeitsplatz verlieren, die Trillerpfeiffen sollen bis nach Amerika dröhnen“, so Reißmann. Viele Kolleg*innen auch anderer Firmen kamen nach Lichtenau und zeigten sich mit den Beschäftigten von Kennametal solidarisch. Auch der kda Bayern und die katholische Betriebsseelsorge waren vor Ort um den Menschen ein Zeichen der Solidarität zu geben.

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