Altersarmut verhindern – wählen gehen

NÜRNBERG. In Bayern erhalten 81% der Frauen und 45% der Männer eine Rente unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle. Der Ausgang der Bundestagswahl im September 2021 entscheidet auch über die Zukunft der Rente. Das gesellschaftspolitische Bündnis gegen Altersarmut in Bayern, dem auch der kda angehört, macht in seiner Online-Kampagne zur Bundestagswahl deshalb auf die Problematik aufmerksam.

Auskömmliches Leben ermöglichen

Die Armutsgefährdungsschwelle liegt derzeit bei einem Monatseinkommen von 1.155 Euro (2019). Armut führt nicht nur zur Unterversorgung im alltäglichen Leben, sondern schränkt auch die Handlungs- und Entscheidungsspielräume ein, behindert den Zugang zu sozialen und kulturellen Ressourcen und stellt ein Gesundheitsrisiko dar. Wie es mit unserer Rente weitergeht, entscheidet auch die Bundestagswahl im September 2021. 
Das Bündnis „Gegen Altersarmut in Bayern, insbesondere von Frauen“ fordert mit ihrer Online-Kampagne die Politik dazu auf, Angebote und Strukturen zu schaffen, die Altersarmut verhindern und älteren Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen. kda Bayern und die Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (afa) sind Mitglieder des Bündnisses.

Konkret fordern wir:

  • Die gesetzliche Rente muss den Lebensstandard sichern!
  • Keine Absenkung des Rentenniveaus!
  • Keine Erhöhung des Renteneintrittalters!

Betroffen sind vor allem Frauen: Gründe dafür sind unter anderem die Teilzeitfalle, die Rentenlücke durch Carearbeit und die Lohnungleichheit während der Erwerbstätigkeitsphase.

Sie haben die Wahl!

Einen guten Einblick zur Renten- und Alterssicherungspolitik der verschiedenen Parteien bietet ver.di mit einer Synopse, also einer Zusammenstellung der Parteiprogramme zur Bundestagswahl und für die nächste Legislaturperiode.
Wichtig ist: Sie haben am 26. September die Wahl! Nutzen Sie sie!

(Foto: Wolfgang Eckert/ pixabay.com)

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